Nur die Hälfte der Handelsmanager ist mit den aktuellen Automatisierungs- und Robotikinitiativen zufrieden

Nur die Hälfte der Handelsmanager ist mit den aktuellen Automatisierungs- und Robotikinitiativen zufrieden | ProGlove wearable barcode scanners

Eine neue Studie zeigt, dass die Reaktionen auf die Automatisierung im Handel unterschiedlich ausfallen

 

München, 8. Februar 2024 – Eine aktuell unter Führungskräften im Handel durchgeführte Studie zeigt einen vorsichtigen Optimismus in Sachen Automatisierung. Eine beträchtliche Anzahl der Befragten setzt dabei vor allem auf die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Der neue Umfragebericht „Die Konvergenz von Technologietrends“ des Wearable-Tech-Pioniers ProGlove basiert auf einer Befragung von über 1.000 Führungskräften aus dem Bereich Handel. Die Ergebnisse zeigen vor allem eine differenzierte Herangehensweise an technologischen Fortschritt.

 

Die Auswertung belegt außerdem, dass die Integration von Automatisierungstechnologien für 15,6% der Führungskräfte eine Herausforderung darstellt. Ein ähnlich großes Problem sehen die Verantwortlichen in der Integration von Plattformen für den mobilen Handel (14,6%). Die größte Hürde ist laut Studie jedoch die sinnvolle Nutzung von Daten und das Erkennen von Mustern bei der Analyse. Dies alles deutet auf Probleme vieler Handelsunternehmen hin, Ineffizienzen im gesamten Unternehmen aufzudecken.

 

Nur 6,3% der Befragten sind mit ihren derzeitigen Automatisierungsinitiativen sehr zufrieden. 44,2% geben an, dass sie einigermaßen zufrieden sind. Fast jeder fünfte Befragte (19,3%) äußert Unzufriedenheit. Hier zeigt sich ein großes Potenzial für Wachstum und Optimierung im Bereich der Automatisierung.

 

Handelsunternehmen erwarten Produktivitätssteigerungen durch neue Technologien

 

Die befragten Führungskräfte gehen davon aus, dass sich Investitionen in die Automatisierung in einem konservativen Zeitrahmen auszahlen werden. Nur 11,5% glauben, dass sie dank neuer Technologien bereits innerhalb von zwei Jahren Gewinne erzielen werden. Ein größerer Teil, nämlich 36,5%, erwartet, dass die Vorteile die Investitionskosten innerhalb von zwei bis fünf Jahren übersteigen werden. Dies deutet eher auf eine vorsichtige und langfristige Strategie bei der Einführung der Automatisierung hin als auf sofortige Gewinne. 26,6% rechnen mit einem Zeithorizont von fünf bis zehn Jahren, und 8,6% stellen sich auf ein Jahrzehnt oder länger ein. Aus all dem lässt sich eine hohe strategische Geduld ablesen, da Händler offensichtlich ihre Investitionen gegen die erwarteten Gewinne abwägen.

 

Sehr unterschiedliche Antworten ergab die Frage nach den erwarteten Einsparungen durch Produktivitätssteigerungen. Um zusätzliche Produktivitätssteigerungen zu erreichen, gilt bei vielen die Verstärkung des Personals als beliebtester Investitionsbereich. Dabei sieht mehr als ein Viertel (25,3%) die „Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine“ als wichtigstes Ziel. Fast ebenso viele Befragte wiesen auf den Bedarf an neuer Software hin (z. B. ERP, WMS, BI, MDM). Es folgten Automatisierung und Robotik mit 17%.

 

Befragt nach den angenommenen Auswirkungen dieser Lösungen prognostizierte mehr als ein Drittel (35,4%) der Handelsunternehmen Produktivitätssteigerungen von 21-30%. Gewinne von 11-20% erwarten sich 30,6% der Befragten.  55,3 % aller Befragten erwarten von Investitionen in Technologielösungen Gewinne von mehr als 20%. Hier herrscht Übereinstimmung, dass sich Investitionen in Technologie lohnen

 

Veränderungen bei der Belegschaft in den Lagern der Handelsunternehmen

 

Die ProGlove-Umfrage untersuchte auch die schwankende Zahl der Beschäftigten in den Lagern. Die Entwicklung der Beschäftigtenzahlen zeigt eine Mischung aus Stabilität und Wandel. In den letzten fünf Jahren wiesen die Verantwortlichen darauf hin, dass die Zahl der Beschäftigten in bestimmten Bereichen zunimmt und in anderen Bereichen konstant bleibt.

 

Bemerkenswert ist, dass die Führungskräfte zu relativ gleichen Teilen von einem Personalaufbau und einem Personalabbau ausgehen. Im kommenden Jahr rechnet derselbe Anteil von 15,3% der Führungskräfte mit einer Verringerung oder Erhöhung des Personalbestands um bis zu 10%. Diese Ausgewogenheit deutet auf die Erwartung hin, dass die Technologie das Gewinnwachstum ohne wesentliche Änderungen der Mitarbeiterzahl unterstützen kann. Ein signifikanter Anteil von 33,9% der Befragten erwartet, dass der Personalbestand konstant bleiben wird. Ein Hinweis darauf, dass sie darauf vertrauen, die vorhandenen Humanressourcen zusammen mit neuen Automatisierungslösungen zu nutzen, um den Geschäftserfolg zu steigern.

 

„Automatisierung stellt für Händler ein komplexes Umfeld dar“, sagt Stefan Lampa, CEO von ProGlove. „Sie birgt zwar Potenzial für mehr Effizienz, aber unsere Forschung unterstreicht die entscheidende Rolle der Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine. Die Verantwortlichen der Branche suchen nach einer Synergie, die die Technologie nutzt, um die menschliche Arbeitskraft zu unterstützen, nicht zu ersetzen.“

 

Interessenten können den vollständigen Umfragebericht „Die Konvergenz von Technologietrends zur Bewältigung von Managementherausforderungen“ herunterladen unter: https://www.proglove.com/de/umfragen/handel-umfrage-2024

 

Über ProGlove

ProGlove ist ein 2014 gegründetes Unternehmen, das Wearable Scanner Lösungen für die Industrie anbietet. Mit seinen Hard- und Software-Produkten erhöht ProGlove die Produktivität, Sicherheit und Qualität von mehr als 2.000 Kunden aus den Bereichen Lager, Logistik, Produktion und Handel. Die ProGlove-Lösungen ermöglichen es den Nutzern, Daten schnell und einfach zu erfassen und auszuwerten. Zu den Kunden von ProGlove zählen namhafte Unternehmen wie BMW, DHL, Gap Inc. und Lufthansa Technik Logistik Services. ProGlove hat seinen Hauptsitz in München und weitere Standorte in Chicago, Coventry und Belgrad. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 350 Mitarbeiter aus über 30 Ländern. Weitere Informationen unter www.proglove.de.